Hamburg Airport Orientieren & Erleben Ein Wald für den Klimaschutz
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Ein Wald für den Klimaschutz

Stein am Klimawald des Hamburg Airport
In Kaltenkirchen ist der Klimawald des Hamburg Airport.

Warum zum Flughafen neben Startbahn, Terminal und Tower auch ein ganzer Wald gehört.

Der Hamburger Flughafen ist größer, als man denkt. Denn neben den Terminals sowie den Start- und Landebahnen gehören auch landwirtschaftliche Flächen und mehr als 7,5 Millionen Quadratmeter Wald zum Hamburg Airport. Denn einst sollte außerhalb Hamburgs ein neuer Flughafen für den Norden entstehen. Der Plan wurde zwar verworfen, doch das etwa 2100 Hektar große Stück Land gehört nach wie vor der Flughafen GmbH.
 

Flughafen-Förster kümmert sich um den Wald

Etwa die Hälfte der Fläche wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. 35 Prozent des Gebiets sind mit Wald bedeckt, dazu kommen Gewässer, Kiesabbauflächen und ein mehr als 120 km umfassendes Wegenetz. Der Flughafen-Förster kümmert sich dort um die Pflege, den Umbau und die Neuwald-Bildung.

Flughafen-Förster Markus Musser Oliver Sorg Markus Musser ist Flughafen-Förster mit Leib und Seele.


 

Eine Million Bäume

Schritt für Schritt wurden die landwirtschaftlichen Flächen in den vergangenen 20 Jahren zu Wald umgewandelt. Fast eine Million Bäume hat der Hamburger Flughafen in diesem Zeitraum gepflanzt. Weitere 50 Hektar Neuwald sind für die kommenden Jahre geplant, außerdem werden Heide- und Naturflächen für Insekten, Lurche und Spinnen aufgewertet. Kein anderer Flughafen in Deutschland bewirtschaftet auf seinen eigenen Flächen einen so großen Wald.

Neubepflanzung für Klimaschutz am Hamburg Airport Michael Penner Duzende Neubepflanzungen nimmt der Hamburg Airport vor.


 

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Da Bäume der Atmosphäre CO₂ entnehmen, hilft der Wald bei der CO₂-Senkung in der Region und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Schon jetzt werden jährlich rund 3000 Tonnen CO₂ durch den Flughafen-Wald gebunden, mit dem geplanten Neuwald werden es jedes Jahr noch einmal 300 Tonnen mehr. Hinzu kommen Heide- und Naturflächen, die für Insekten, Lurche und Spinnen aufgewertet werden. Die Bemühungen, ungestörten Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu schaffen leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. So soll ein Wald entstehen und wachsen, der mit seiner Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion gleichermaßen Mensch und Natur zugute kommt.

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